Ich schreibe immer schon und das in unterschiedlichen Formaten.
Seit der Grundschule trifft man mich selten ohne Papier, Stift und/oder mit einem Buch an. Dabei gab und gibt es durchaus auch Phasen ohne Schreiben oder Lesen, nie aber ohne beides. Lebensphasen, die sehr mit Familie oder Beruf angefüllt waren, sodass das Schreiben nicht so regregelmäßig passierte.
In einer langen und sehr schwierigen Zeit, habe ich regelmäßig meine Gedanken und Gefühle zu Papier gebracht und das als sehr erleichternd und auch klärend empfunden. Damals hatte ich mich noch nicht mit den verschiedenen Techniken und Möglichkeiten rund um das Schreiben beschäftigt, es erschien mir einfach naheliegend mir auf diese Weise selbst zu helfen.
Tagebuch schreiben war eher etwas angestaubt und hatte noch keinen neuen Schwung erhalten, so wie wir es jetzt mit dem Journaling erleben - Journaling ist letztlich nichts anderes als Tagebuch schreiben.
Schreiben kann Zufluchtsorte schaffen, persönliches Wachstum ermöglichen, Visionen entwerfen, Seelenlandschaften wiederbeleben, eigene Kreativität sichtbar machen, Entscheidungsprozesse klären, den Selbstwert stärken. Es ist ein effizientes Tool als Begleitung bei persönlicher Entwicklung und regt Veränderungsprozesse an. Beim Schreiben bewegen wir uns in einem sicheren Raum, hier kann man sich ausprobieren ohne „wenn und aber“.
Für Perfektionismus und Leistungsanspruch, wie z.B. in der Schule, ist hier kein Raum! Es geht nicht um literarisches Schreiben, korrekte Interpunktion und Grammatik. HIER GEHT ES NUR UM SIE!
Ich habe erlebt, dass jeder Mensch schreiben kann und dass Schreiben Spaß macht!
Ich habe mich 2 Jahre bei der „Akademie für psychosoziale Gesundheit“, im Rahmen der "Poesie- und Bibliotherapie" weitergebildet.
Hier vertiefte ich mein Wissen um Schreibprozesse, bereicherte mein eigenes Leben und ich freue mich sehr darauf, dieses Wissen und die Erfahrungen nun an Sie weiterzugeben und Sie zu inspirieren!
Sind Sie neugierig geworden? Dann lassen Sie doch von sich hören!